1. und 2. Lauf FV GP D in Zandvoort

 

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Unter diesem Motto stand der Saisonbeginn der Formel Vau GP D 2013 in Zandvoort. Das Wetter und die damit zusammenhängende Reifenwahl stellte die Teilnehmer vor größere Herausforderungen.

Ein ums andere Mal stand selbst Minuten vor dem Start der Trainingssessions und Wertungsläufe noch nicht fest, mit welchem Material man denn optimalerweise starten könnte. Insbesondere die Super Vau-Fahrer wechselten mehr oder minder behände Sekunden vor dem Start das „Geläuf“ ihrer Boliden.

Das freie Training geriet wegen einsetzendem Regens zu einer regelrechten Rutschpartie für Fahrerkollegen, die auf die „magische Kraft“ der aufgezogenen profillosen Slicks gesetzt hatten. Minuten vor dem Start der Qualifikation zeigte sich die Sonne, was wieder für Action im Fahrerlager sorgte. Zu den sonntäglichen Wertungsläufen stabilisierte sich das Wetter ein wenig. Beide Läufe konnten mit Slicks gefahren werden, wobei es am Ende von Wertungslauf 2 dann wieder zu tröpfeln begann.

Nachts sorgten heftige Windböen und Regengüsse für ein schönes Durcheinander. Dabei wurden neben den kreativen Eigenkonstruktionen der Teams selbst stabile professionelle Zelte anderer Teams ausgehebelt. In der Nacht zu Sonntag sorgte dann noch ein teilweiser Stromausfall im Fahrerlager für Verdruss. Aber all das konnte die gute Stimmung nicht mindern. Zelte wurden gemeinsam immer wieder neu aufgebaut und verbessert. Defekte an den Fahrzeugen wurden dank der großen Kameradschaft im Verein bis auf wenige Ausnahmen erfolgreich behoben.

So musste das Motul-Team der Familie Löffelsender nach den Trainingssessions wegen Motorproblemen abstellen. Auch Gerd Hasts Motul lief nur bis zum Ende des ersten Trainings gut. Ein Pleuellagerschaden zwang ihn zum aufgeben. Sven Eickemeyer, ebenfalls auf Motul, sorgte mit einem Dreher im Qualifying eingangs der Start und Zielgerade für sorgenvolle Gesichter. Das gerade fertig restaurierte Auto wurde dabei ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise kam Eickemeyer mit ein paar Prellungen davon. 

Weiteres beherrschendes Thema im Formel Vau-Fahrerlager waren die Lärmschutzbestimmungen in Zandvoort. Der ein oder andere Fahrer wurde von der Rennleitung während und nach den Trainings- und Wertungsläufen auf die Überschreitung der Grenzwerte hingewiesen. Weil selbst vorzeitiges Hochschalten nicht immer Erfolg brachte, zeigten einige Teams, insbesondere das Team „Green Mamba“ äußerst kreative Lärmschutzmaßnahmen im Auspuff- und Ansaugbereich. 

Äußerst zufrieden konnte „Newcomer“ Christian Seinecke den Heimweg nach Heidelberg antreten. Mit seinem neu aufgebauten Apal bestritt er alle Sessions in Zandvoort ohne Zwischen- oder Ausfälle. Am Ende gewann er beide Läufe der Klasse 1, was aber eventuell auch am Fernbleiben der Konkurrenz liegen könnte ... 

Gesamtsieger im 1. Lauf wurde Joe Welzel (D, DRM) vor Christoph Hasler (CH, Fuchs) und Uli Sirp (D, March). Den 2. Lauf entschied Lokalmatator Rob van Hoorn (NL, Kaimann) für sich - vor Siegfried Fischer (D, Lola) und Winfried Kornmeyer (D, March).

Alle Zeiten und Ergebnisse hier.

 

 

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Onboard-Video Thomas Cramer

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