08/06/17

Super Race Weekend in Zandvoort

 

Super Race Weekend in Zandvoort

Zandvoort, niederländische Küstenstadt mit legendärer Rennstrecke in den Dünen, ist gerade Anfang August eine Reise wert. Die Begrüßung fiel für die 40 gemeldeten Teams dann doch stürmischer aus als gedacht. Der Donnerstag, beliebter Anreise- und Organisationstag war so stürmisch, dass Zelte fehl am Platz waren und das sonstige Equipment fast ausschließlich auf den Anhängern verblieb.

Zandvoort ist immer wieder ein Ort mit absoluter Cubsport-Atmosphäre. Grillen, zusammensitzen, Benzingespräche bis in die Nacht, auch bei widrigen Wetterbbedingungen.  

Wer will, macht Strandspaziergänge, besucht die Strandbuden und stärkt sich mit Fish and Chips, Kroketten und genießt das Meer.

Am Freitag legten sich die launischen Wetterbedingungen leicht und es konnten das Freie- und das Zeittraining in gewohnter Form für alle Teilnehmer durchgeführt werden.

Auffällig war der neue Asphalt, den der Betreiber für 2017 aufgetragen hat. Gripp trotz Sand und Sturm. Die Teilnehmer wären äußerst zufrieden.

Für die anstehenden Wertungsläufe hatte sich der Vorstand der Historischen Formel Vau Europa e.V. etwas besonders ausgedacht. Nach Rundenzeiten wurde das Feld in zwei gleichstarke Gruppen unterteilt. Vorteil für die schnellsten Fahrer des jeweiligen Feldes war, dass evtl. Überrundungen erst spät im Rennen stattfanden. Außerdem hatten die Teams wieder die Gelegenheit, auch mal ein Formel Vau/Formel Super Vau Rennen von den Tribünen oder Dünen zu beobachten. Das ist ja sonst ehr unüblich und gelingt nur, wenn das eigene Fahrzeug aufgrund eines Schadens nicht starten kann.

Hier konnte man nun mal ganz unbelastet den Positionskämpfen zuschauen.

Wertungslauf I startete am Vormittag des Samstag bei guten Wetterbedingungen. Leider kam es kurz vor Schluss des Laufes zu einem folgenschweren Zwischenfall. Hier merkten dann alle Teilnehmer schnell wieder, dass Motorsport letztlich doch gefährlich werde kann.

Ein Teilnehmer verlor auf dem schnellsten Stück der Strecke kurz vor der sehr selektiven Scheivlak an Posten 9 die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte ein weiteres Fahrzeug. Nach üblem Dreifach-Überschlag konnte der Fahrer geborgen werden. Vielen herzlichen Dank an die vorbildliche Streckensicherung, die jederzeit das Geschehen kontrollierte. Der Schreck saß aber allen Teilnehmer für das restliche Wochenende in den Knochen. Fazit: Fahrer nach Krankenhausaufenthalt mit vielen Prellungen relativ wohl auf, Fahrzeug leider Totalschaden. Der zweite involvierte Fahrer und das Fahrzeug kamen mit dem Schrecken davon.

Wertungslauf II wurde dann mit deutlich gebremsten Schaum am Nachmittag abgehalten. Der grundlegenden Spannung im Feld tat dies allerdings keinen Abbruch. Auch das, was Dirk Kornmeyer mit seinem wunderschönen March an der Spitze des Feldes vorführte war wiedereinmal sehenswert. 

Renn und Klassenergebnisse hier: http://formel-vau.eu/formel-vau/ergebnisse/

Der Sonntag war dann bei schönem Wetter Ausgleich für die bis dahin durchwachsenen Bedingungen. Zumal die Teilnehmer den verunfallten Fahrer vom Samstag im Fahrerlager noch persönlich begrüßen durften. Hier nun startet die Gruppe II am Vormittag und die Gruppe I am Nachmittag. Die Wertungsläufe verliefen ohne besondere Vorkommnisse in gewohnt fairer und kameradschaftlicher Form, allerdings ohne dass jemand freiwillig Positionen herschenkte.

Die stimmungsvolle Siegerehrung im „Bernies“ mit Blick auf die Start- und Zielgerade schloss dann versöhnlich mit gewohnt liebevoll gestalteten Pokalen und Blumen für die Sieger.

Wie immer eindrucksvoll: die ausgezeichnete und reibungslose Organisation des DNRT um Huub Vermeulen und Ria Watereus. Mit minimalem Personalaufwand schaffen die Veranstalter es immer wieder, ein tolles und unaufgeregtes Rennwochenende zu organisieren, bei dem alles stimmt.

Das nächste Rennwochende der DMV Formel Vau 2017 findet am RedBull Ring in der Steiermark, Österreich vom 01.09.2017 bis 03.09.2017 statt.

 

Text: Stephan Gremler


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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

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