Kaiserwetter bei den Läufen am Salzburgring

Finale der FV-Gp-Austria am Salzburgring

Wie in den vergangenen Jahren verwöhnte der Salzburgring die Aktiven der FV-Gp mit „Kaiserwetter“ und idealen Bedingungen. Mit 34 Startern war das Feld beim 3. und 4. Lauf zur FV-Gp Austria auf der schnellen Strecke im Salzburger Land bestens besetzt. Im großzügigen Fahrerlagerareal ging es wie beim HistoCup Austria üblich gut organisiert und entspannt zu. Im Clubzelt trafen sich die Aktiven und Teams zu Austausch und Gesprächen – diesmal mit Innviertler Knödelspezialitäten von Clubmitglied Franz Kappeller.

Ebenso erfreulich wie das Wetter und das Ambiente stellt sich die Entwicklung der FV-Gp-Serien dar. Wieder konnten mit Thomas Matzelberger (A, Austro Vau), Alois Brandstätter (A, Austro Vau) und Dr. Ralph Pütz (D, DRM) drei Erststarter begrüßt werden. Damit hat die Historische Formel Vau 2013 bereits 15 Neustarterzugänge. Insgesamt starteten in den beiden Serien des Vereins in diesem Jahr bisher 73 unterschiedliche FahrerInnen.

34 von ihnen hatten für die Läufe im Salzburger Land genannt und gingen Freitagabend zum Freien Fahren auf die Piste. Kennenlernen der Strecke und Abstimmungsarbeiten waren angesagt, Zeitnahme gab es keine.

Das änderte sich im Qualifying. Hier werden die Trainingszeiten für die Startaufstellung ausgefahren, die einen fairen Gleichmäßigkeitswettbewerb in den Wertungsläufen ermöglicht. Die Trainingsbestzeit auf der High-Speed-Strecke setzte Mark Löffelsender im MoTuL-Super Vau (Klasse 4) vor Carsten Vilz im KOGO (Klasse 7). Markus Huber und Rudi Raml sorgten dahinter für eine reine österreichischen Super-Vau-Kaimann-Reihe dahinter. Es folgte auf P 5 Uli Kabel im wassergekühlten Chevron Super Vau der Klasse 5 (ganze Startaufstellung hier).

Für die Wertung der anspruchsvollen Gleichmäßigkeitsprüfungen der FV-Gp wird die schnellste vom jeweiligen Fahrer im Lauf gefahrene Runde als Referenz gesetzt. Die drei Runden mit der geringsten Abweichung dazu werden zur Wertung herangezogen.

Die beiden Wertungsläufe fanden bei allerbesten Bedingungen am Samstagnachmittag und Sonntagmittag statt und zeichneten sich wie üblich durch eine hohe Dynamik und einen fairen Umgang miteinander auf der Strecke aus.

Gesamtsieger des 1. Laufs wurde Carsten Vilz im KOGO vor Winfried Kornmeyer (KOGO) und Holger Fabian (DRM PRT), alle aus der Klasse 7 der modernen Formel Vau. Die Klassensiege holten sich Thomas Keßler (Beach, Klasse1), Jukka Puurunen aus Finnland (Veemax, Klasse 2), Wendelin Egger (Kaimann, Klasse 3), Georg Woeber (Kaimann, Klasse 4), Wolfgang Rafflenbeul (Royale, Klasse 5). Skuril: Die drei erstplatzierten der Klasse 7 waren gleichzeitig auch die drei erstplatzierten der Gesamtwertung – und konnten bei der Siegerehrung gleich am Podium stehen bleiben.

Das wurde i. 2. Lauf anders: Der Gesamtsieg ging hier an den österreichischen Debütanten Alois Brandstätter (Austro Vau, Klasse 2) vor Holger Fabian (DRM, Klasse 7) und Peter Ramann (RPB, Klasse 2). In den Klassen waren im 2. Lauf erfolgreich: Thomas Keßler (Beach, Klasse1), Alois Brandstätter (Austro Vau, Klasse 2), Astrid Orthey (Maco, Klasse 3), Alfred Ecker (Fuchs, Klasse 4), Ulrich Kabel (Chevron, Klasse 5) und Holger Fabian (DRM, Klasse 7).

Holger Fabian machte mit seinen Ergebnissen alles klar und wurde in seinem ersten Jahr gleich Champion der FV-Gp Austria. Herzliche Gratulation!

Alle Zeiten und Ergebnisse hier.

Im Fahrerlager der Historischen Formel Vau waren wieder viele Gäste anzutreffen – auch Urgesteine aus der österreichischen Formel Vau-Szene. Nicht als Besucher, sondern als Teamchef des Kaimann Werksteams von Karl Holzinger vor Ort war wieder Kurt „Master“ Bergmann, der Entdecker von Marko, Lauda und Rosberg. Wie eh und je gibt der Master dem Fahrerlager der Historischen Formel Vau mit seinem Charme, seinem großen Wissen und seinem unendlichen Fundus an Geschichten der Formel Vau eine ganz besondere Note. Wir freuen uns sehr, wenn er dabei ist! Vielleicht hört ja der ein oder die andere doch noch mal die legendären Worte, die ehedem die Lauda-Karriere prognostizierten: „Aus dem kann noch was werden …“

Mit der Siegerehrung ging ein erfolgreiches und sonniges Rennwochenende der Historischen Formel Vau Europa zu Ende. Danke an alle Aktiven und insbesondere auch an die vielen Helfer und guten Geister der Formel Vau.

Die deutsche FV-Gp (D) beendet ihre Saison im Oktober beim Rheintalrennen in Hockenheim. Gefahren wird um den Heinz Fuchs-Wanderpokal. Ex-Fuchs-Werkspilot Helmut Bross sitzt dabei am Steuer seines Fuchs-Super-Vaus, mit dem er in den 70-er Jahren auch in Daytona erfolgreich war!

Auch im Badischen gilt dann wieder: „Born to be vee“!

Frank Orthey

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR)


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