01/15/19

90. Geburtstag Kurt Bergmann


Kurt Bergmann, Legende der Formel Vau, Konstrukteur der über Jahrzehnte die Formel Vau prägenden Kaimann-Monoposti, feierte am 15.1.19 seinen 90sten Geburtstag. Spätere Formel 1-Weltmeister wie Niki Lauda oder Keke Rosberg, Rennsport-Helden wie Harald Ertl oder Dieter Quester, alle haben ihr Handwerk beim „Master“ gelernt.

Kurt und Hannerl Bergmanns kleine, aber feine Opel-Kfz-Werkstatt in der Esslinger Hauptstraße in Wien war einst der Nabel der Vollgasbranche, in der zwischen 1967 und 1977 rund 220 Rennwagen der Formel Vau 1300 und Super Vau gebaut wurden. Wer damals siegen wollte, musste in Essling bei „Master“ Bergmann, dem „Genie aus der Vorstadt“ (Zitat Helmut Koinigg) um einen Kaimann Rennwagen anhalten, dessen Markenzeichen ein grünes Krokodil auf rotem Untergrund war. Gleich acht erfolgreiche Kaimann Piloten schafften den Weg in die Formel 1, Niki Lauda und Keke Rosberg wurden Weltmeister, Lauda gleich dreimal.

Bereits 1966 hatte Kurt Bergmann sein Team formiert. Dieter Quester holte 1967 die ersten Siegerkränze nach Essling. Helmut Marko wurde 1968 Österreichischer Meister, 1970 folgt dann der überfällige internationale Erfolg mit dem Europapokal. Und so ging es dann munter weiter bis in die Mitte der 70-er Jahre hinein.

1971 kamen zusätzlich zu den Formel Vau 1300 die Formel Super Vau 1600. Schon die Premiere des Kaimann Super Vau verlief fulminant. In Daytona Beach gewann Erich Breinsberg um Haaresbreite vor dem amerikanischen Meister Tom Davey. Mit dem brandneuen Super Vau holte Breinsberg den ersten Europameistertitel. Die Fahrer wechselten und Bergmann fand mit Helmut Koinigg ein weiteres Supertalent für das Kaimann Racing Team. 1972 reichte es zwar nach vielen Siegen nur für den zweiten Platz in der Europameisterschaft, aber 1973 hielt Kurt Bergmann dann den dritten Europapokal in Händen. Helmut Koinigg gelang der direkte Sprung in die Formel 1. 1974 und 1975 gewann der Schwede Kalle Jonsson als Kundenfahrer den Formel-Vau-Europapokal. Parallel gab es den Super-Vau-Goldpokal und die GTX-Trophy, welche das Kaimann Racing Team mit dem Fahrer Keke Rosberg 1975 gewann.

Heute ist „Master“ Bergmann Teamchef des vor Jahren wiederauferstandenen Kaimann-Teams. Er begleitet „Werksfahrer“ Karl Holzinger bei seinen Starts in der Historischen Formel Vau Europa und ist an der Rennstrecke bei den Aktiven noch ein gern gefragter Ansprechpartner.

Die Historische Formel Vau Europa wünscht unserem „Master“ alles Gute fürs neue Lebensjahr!

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