1966 - 2016 Formel Vau in Österreich

Alle Fotos: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at

Großes Jubiläum: 50 Jahre Formel Vau in Österreich

1966 ging die Formel Vau in Österreich erstmals als offizielle Serie an den Start. Als „Internationaler Cup-Bewerb der Formula Vee 1966 um den Goldenen Pokal der Fa. Porsche Konstruktionen“ war sie vom Österreichischen Automobilsport-Club (ÖASC) sogar international ausgeschrieben. Michael Walleczek wurde damals erster Europameister vor Günther Huber, der 1967 siegte. Beim großen Österreich-Jubiläum der Formel Vau im Rahmen der Truck Race Trophy am Red Bull-Ring trafen sie sich wieder. Und zwar auch auf der Strecke. Michael Walleczek saß nach 50 Jahren tatsächlich erstmalig wieder im Austro Vau, Huber war als regelmäßiger Starter im Kaimann Super Vau von Huber Racing unterwegs. Sie vertraten damit die klassischen Konstrukteurs-Rivalen in Österreich: hier die Austros von Porsche Salzburg, dort die Wiener Kaimänner. Natürlich auch vor Ort mit dabei: Kurt "Master" Bergmann, Kaimann-Begründer und Teamchef (Interview hier).

Aktiv auf der Strecke unterwegs war auch Juliane Distler (Hummelt), die erste Frau, die 1966 in der Formel Vau fuhr. Die Münchnerin steuerte in den sonntäglichen Regenläufen - wie einst - einen Autodynamics. Ihre Autos wurden damals beim großen Münchner VW-Haus MAHAG betreut, das mit seinem "Olympic" 1969 Europameister wurde. Leider musste Werksfahrerin Hannelore Werner (Hennerici) diesmal kurzfristig absagen - wie auch Europameister Alfred Voglberger. In den Cockpits des Olympic wechselten sich daher die beiden technischen Macher von damals ab. Franz Janker und Werner Haberhauer genossen das, was sie früher anderen überlassen hatten in "ihrem" Auto mit sichtlicher Begeisterung. Gemeinsam mit Peter Peter, Lothar Schörg, Fritz Böhler, Horst Miedaner und den heute noch aktiven "Legenden" der Historischen Formel Vau Europa gab es für sie alle viel zu erzählen beim Legendendinner am Samstagabend in der Bulls Lane - mit Blick auf das Formel Vau Fahrerlager im eigens errichteten Präsentationszelt.

Auf der Strecke zeigten die 35 genannten Formel Vau und Super Vau-Rennfahrzeuge "die ganze Geschichte der Formel Vau". War es bei der Anreise am Donnerstag noch schneebedeckt in der Steiermark, so gab es am Freitag und Samstag sonnige Bedingungen für das aktive Treiben der größten und wildesten Rennserie aller Zeiten. Die Piloten zeigten auf dem 2,3 km kurzen Südkurs die ganze Dynamik der Formel Vau. Sonntag forderte dann heftiger Regen die Formel-Vau-FahrerInnen heraus. Der Stimmung konnte das keinen Abbruch tun. 

Für die Historische Formel Vau Europa war es ein Vergnügen und eine Ehre, gemeinsam mit den Machern und Stars von damals das große Jubiläum in Österreich zu feiern. Das war und ist er: der " born to be Vee-Geist", der Unterschiede verbindet und Unmögliches möglich gemacht hat - und auch heute noch möglich macht. Er war am Red Bull Ring zu spüren. Mit Gänsehautfeeling. Und mit viel gemeinsamer Freude über damaliges und heutiges.

 

Weiter geht es im born to be vee-Geist beim ersten Test- und Familientag der Historischen Formel Vau Europa mit Fahrerlehrgang für die Formel Vau Jugend in Chambley (F).

Nennung hier.

 

Frank Orthey

 

Fotos der Galerie: Agentur Autosport.at

 

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR)


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