Thomas Keßler (Beach) erster Goldpokal-Gewinner

Action in der Boxengasse: Formel Vau-Fahrer beim Tanken und beim Reifenwechseln. Das Treiben in der Box sorgte nicht nur bei den Boxennachbarn für Aufsehen ...

Was war geschehen?

Anlässlich der ersten beiden Läufen zur 50-Jahre-Jubiläuumsserie, dem historischen Vorbildern entlehnten "Goldpokal" 2014 - 2016, gab es zwei 40-Minuten-Läufe mit speziell per Bulletin festgelegtem Reglement. In groben Zügen:

  • Alle Fahrzeuge müssen auf der Strecke starten.
  • Fahrerwechsel sind möglich.
  • Jede/r Fahrer muss mindestens 5 Runden fahren.
  • Es darf unter Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen nachgetankt werden.
  • Das Fahrzeug muss die Zielflagge auf der Strecke sehen.

 

Somit konnten die Fahrer bei diesem goldenen Saisonabschluss maximal 120 Minuten Formel Vau fahren! Wettermäßig gab es zum goldenen Abschluss am Donnerstag beim Aufbauen aber noch deutlich Luft nach oben. Und jede Menge Wasser von oben.

Nach der obligatorischen Fahrerbesprechung ging es dann Freitagmittag bei trockenen Bedingungen ins freie Training - und am späten Nachmittag ins Zeittraining, das die Startaufstellung für die Wertungsläufe im anspruchsvollen Gleichmäßigkeitsmodus ergibt.

Vorne tummelten sich wie üblich die schnellen Klasse 5-Autos der wassergekühlten Super Vau: Diesmal war Wolfgang Götz im Veemax mit einer Zeit von unter 2 Minuten vor seinem Teamkollegen Rüdiger Mager im Lola vorne. Dritter wurde Routinier und Vau-Urgestein Fred Hoenle im luftgekühlten Kaimann der Klasse 4 vor dem an einer Grippe laborierenden Joe Welzel im ersten modernen Vau der Klasse 7. Dahinter das luftgekühlte Klasse 4-Trio mit Tom Ernst (Lola), Rob van Hoorn (Kaiman) und dem Schweizer Christoph Hasler im Lola. Auf P 8 folgte Klaus Dober beim zweiten Einsatz im GAG der modernen Klasse 7 Fraktion. Dober war aber bereits in den 70-er Jahren erfolgreicher Zweivergaser Pilot und feiert nun sein Comeback! Die Top-Ten komplettierten der wieder überraschend schnelle Robin Kluth im Klasse 2 Hick sowie Karl-Eugen Maag im modernen Mega-LCR. Insgesamt 46 Starter waren im Feld unterwegs. Ausgerechnet die jüngste unter ihnen, Fiona Hasler (Ch) im Fuchs Super Vau war es, die bei einsetzendem Regen einen Leitplankenkontakt nicht verhindern konnte. Der aus dem väterlichen Besitz der rennsportbegeisterten Schweizer Familie stammende Fuchs, der vormals u.a. von Helmut Bross gefahren wurde, war daraufhin hinten rechts leicht onduliert und für das Wochenende ein Ausfall. Fiona als angehende KFZ-Mechanikerin braucht nun keine weitere winterliche Schrauber-Nebenbeschäftigungen mehr ...

Im ersten Wertungslauf ging das Feld wie üblich hintereinander aufgereiht und hoch diszipliniert auf die Strecke. Nach rund einem Drittel des Laufes füllte und leerte sich Box kontinuierlich. Bis zu 10 Fahrzeugen waren mit Nachtanken und einige auch mit Reifenwechseln beschäftigt als leichter Regen einsetze. Die Wahl erwies sich jedoch als ungeeignet, weil die Strecke alsbald wieder abtrocknete. Christoph Hasler hatte damit verwaxt, aber es sollte nach Fionas Unfall für das Schweizer Team noch "besser" kommen.

Am besten gelang die Gleichmäßigkeit bei diesen durchwachsenen Bedingungen im ersten Lauf Thomas Keßler in seinem wunderschönen Klasse 1-Beachcar, gefolgt von Stephan Gremler im RPB (Klasse 2) und Marko Wittkuhn im für ihn neuen Kaimann-Zweivergaser des Wittkuhn-Teams aus Essen (Klasse 3).

Klassensiege fuhren ein: Keßler in der Klasse 1, Gremler (Klasse 2) sowie Wittkuhn (Klasse 3). Die luftgekühlte Klasse 4 ging an Tom Ernst (Lola), Rüdiger Mager siegte im Lola in der Klasse 5 und die moderne Klasse 7 ging an Karl-Eugen Maag im Mega-LCR.

Für viel Benzingespräche sorgte das neue einmalige Format der 40-Minuten-Läufe, das vorher nicht unumstritten gewesen war. Nahezu durchgängige Begeisterung bei den Aktiven war der anfänglichen Skepsis gewichen. Der Akionsgrad der Läufe ist damit nochmals gestiegen. Das Geschehen der FV-Gleichmäßigkeitsprüfungen ist auch für Zuschauer nochmals aufregender und interessanter geworden.

Beim zweiten Wertungslauf gab es dann endlich das ersehnte "goldene Wetter" bei der Goldpokal-Premiere.

Leider kam es bereits einige Runden nach dem Start in der ersten Kurve zu einer leichten Berührung zwischen Klaus Dober im GAG und dem Eidgenossen Christoph Hasler. Obwohl das in Anbetracht der strengen Fahrtregeln der FV-Gp "eigentlich" nicht passieren kann, passiert es - meist in Verkettung mehrerer "Umstände" - manchmal doch. So auch hier, als Klaus Dober mit blockierenden Rädern in den Schweizer Lola rutschte. Die Schäden waren überschaubar, allerdings war die Laune im Schweizer-Team damit erst mal ebenfalls äußerst überschaubar ...

Im zweiten Lauf holte sich Marko Wittkuhn (Kaimann, Klasse 3) den Gesamtsieg vor Andreas Dumm (Motul, Klasse 3) und Axel Cordt (Autodynamics, Klasse 2). Die Klassensiege gingen wiederum an Thomas Keßler in der Klasse 1, an Axel Cordt in der Klasse 2 und an Marko Wittkuhn bei den Zweivergasern der Klasse 3. Luftgekühlter Super-Vau-Sieger der 4-er wurde wieder Tom Ernst im Lola, Wolfgang Götz holte sich vor seinem Teamkollegen und einzigen Konkurrenten die Klasse 5 im Veemax - und wiederum bei den modernen Klasse 7-Fahrzeugen siegte Karl-Eugen Maag (Mega LCR). 

Alle Sieger nahmen neben der Trophäe auch wertvolle 5-Liter Ravenol-Öl des Seriensponsors für den winterlichen Ölwechsel mit!

Zudem waren alle Pokale mit Goldtalern gefüllt. Na ja mit Schokoladen-Goldtalern ...

Damit ging es "nur noch" um die Gesamtwertung des Goldpokals. Die Bronzemedaille und 2 Liter besten Ravenol-Öls nahm sich Axel Cordt mit nach Hause, die Silbermedaille nebst 3-Litern Ravenol ging an Marko Wittkuhn. Goldmedaillie und eindrucksvoller "Goldpokal" nebst 5 Liter edlen Ravenol-Saftes gingen an Thomas Keßler im Beach! "Formel-Vau-Goldjunge" wurde damit ein Fahrer der frühen Klasse 1 mit einem 2015 dann 50 Jahre alten Fahrzeug!

Herzliche Gratulation an Thomas Keßler und alle Sieger und Platzierten des Goldpokals 2014!

2015 geht es weiter mit einem satten FV-Gp-Programm. Dann unterwegs als internationale FIA-Serie und garniert mit vielen speziellen Jubiläums-Aktivitäten und Events. Und natürlich auch wieder mit den Läufen zum Goldpokal.

Der bleibt jetzt erst mal für ein Jahr beim diesjährigen Sieger Thomas Keßler.

Weiter geht es mit Historischer Formel Vau aber bereits am kommenden Wochenende: Der Verein ist mit einem großen Stand zu Gast bei der Classic Expo in Salzburg.

Auch dort gilt wieder uneingeschränkt: "born to be Vee!"

Frank Orthey

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR)


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