Gelungener Start in der Steiermark

 

Pünktlich um 07.45 Uhr formierte sich das durch vier Trainingsausfälle reduzierte Feld der 18 FV-Gp-Boliden zum Vorstart. Nachdem das Thermometer nachts wohl unter den Gefrierpunkt abgesunken war, lächelte nun die Morgensonne den Piloten zu.

Wie immer in der FV-Gp ging es diszipliniert und rücksichtsvoll auf die Bahn. Obwohl die Rennleitung es verabsäumte, in der ersten Kurve gelb zu zeigen, hielten sich alle an diese wichtige Regel. Schnell fanden sich die kleinen Kampfgruppen zusammen, um noch vor dem Frühstück viel Spaß miteinander zu haben. Das Frühstück muss verdient werden – und die Themen für die Frühstücksgespräche müssen auch erst produziert sein.

Ein erfreuliches Thema produzierte sich Ingolf Sieber, der nach viel Trainingspech mit einem nicht sauber laufendem Auto nun völlig problemlos fahren konnte, nachdem die Bedüsung der beiden Solex Vergaser am wunderschönen Fuchs-Zweivergaser abends zuvor auf die Maße von Astrid Ortheys Maco geändert wurden. Das Auto lief Sonntags völlig problemlos und die Siebers waren happy, dass die weite Anreise sich nun doch gelohnt hatte.

Christoph Hasler brachte eine verbogene Radaufhängung mit zurück, die er sich bei einem Dreher zugezogen hatte – innerhalb einer Stunde war der Schaden wieder gerichtet dank der Mithilfe von Super-Vau-Ass Fred Hoenle, der bereits 1970 erstmals am damaligen Österreich-Ring startete. Dreher waren denn auch das Frühstücksgespräch Nummer 1: Grund war ein Motorschaden am Austro Vau von Lokalmatador Michael Liebminger, der ihn ausgerechnet vor bzw. in der Remus-Spitzkehre ereilte. Was in den folgenden Runden für einige Herausforderungen beim Anbremsen und bei der Linienwahl – sowie die schon angesprochenen Dreher und Ausflüge – sorgte.

Bei trockenem Rennwetter fanden auch wie tags zuvor bereits viele Zuschauer an den Bullenring und genossen die Boxendach-Atmosphäre in der Lounge: Blick auf große Teile der Strecke, gepflegte Atmosphäre, Cappuccino oder Prosecco und die wärmende Frühlingssonne ergaben eine reizvolle Mischung für einen gelungenen Sonntagsausflug.

Die derart gut versorgten Zuschauer sahen dann zur besten Sendezeit den zweiten Wertungslauf mit dem Maß an Action, das die verbliebenen 17 Autos auf die Strecke bringen konnten. Besonders in der Super Vau ging es eng zu. Viel Spaß und ein rundenlanges Duell hatten Christoph Hasler und Karl Holzinger im Werks-Kaimann, der erstmals einwandfrei lief – sehr zur Freude von „Master“ Kurt Bergmann, der stilecht im Rennoverall erschien, den Volkswagen Motorsport ihm bei den Jubiläumsläufen in Daytona geschenkt hatte.

Weniger Glück hatte Frank Orthey, der wie im ersten Lauf bereits mit unerklärlichen Aussetzern am modernen Kogo-Super-Vau zu kämpfen hatte. Diese ereilten den Gastfahrer – Teamchef Winfried Kornmeyer hatte ihm nach dem frühen Ausfall in der Klasse 1 spontan das Auto angeboten – jeweils nach wenigen Runden. "Erst ging das Auto bestens, dann drehte es nicht mehr über 5.800 Umdrehungen/min." Spaß gab’s in den verbliebenden Runden nichtsdestoweniger.

Der immer für einen vorderen Platz erstverdächtige Wendelin Egger im schnellen Kaimann-Zweivergaser mit Zöllner Schrägstromvergaser musste in der letzten Runde noch abstellen – vermutlich wegen eines Ventilfederbruchs. Damit kamen 15 von ursprünglich gestarteten 22 Autos im zweiten Wertungslauf ins Ziel. Eine Quote, die sicher dem Saisonauftakt geschuldet ist.

Im ersten Wertungslauf siegte insgesamt Winfried Kornmeyer (Kogo, Klasse 7) vor Youngster Robin Kluth (Hick, Klasse 2) und dem Nordlicht Tom Ernst (RPB, Klasse 2). Die Klassensiege gingen an Robin Kluth (Klasse 2), Ingolf Sieber (Klasse 3), Christoph Hasler aus der Schweiz (Fuchs, Klasse 4), Wolfgang Rafflenbeul (Royale, Klasse 5) und Winfried Kornmeyer (Kogo, Klasse 7).

Im zweiten Gleichmäßigkeitslauf der FV-Gp Austria siegte gesamt Fredi Ecker (Fuchs, Klasse 4) vor Winfried Kornmeyer (Kogo, Klasse 7) und Tom Ernst (RPB, Klasse 2). Die Klassensiege gingen in der Klasse 2 an Tom Ernst (RPB), in der Klasse 3 an Ingolf Sieber (Fuchs), die Klasse 4 holte sich Gesamtsieger Fredi Ecker (Fuchs), Klasse 5-Sieger wurde Wolfgang Rafflenbeul und die Klasse 7 holte sich wieder Winfried Kornmeyer im Kogo.

Weiter geht’s mit Historischer Formel Vau vom 10. – 12. Mai in den Dünen von Zandvoort (NL) – dann beim Saisonstart der FV-Gp D.

Alle Ergebnisse hier.

Punktestand der FV-Gp Austria hier.

 

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

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