Historische Formel Vau startet die Saison bei der Bosch Hockenheim Historic

Saisonstart der FV-Gp in Hockenheim mit Rekordbeteiligung

Bei idealen und meist sonnigen Wetterbedingungen trafen sich 57 Starter im Badischen Motodrom zum Saisonauftakt der FV-Gp. Die Aktiven des Rekordstarterfeldes waren dabei erstmalig in zwei Felder aufgeteilt: In der Startgruppe „Formel Vau“ starteten die Fahrzeuge der Klassen 1 – 3, in der Startgruppe „Formel Super Vau“ diejenigen der Klassen 4 – 7. Die Klassen waren mit 27 bzw. 30 Startern besetzt.

In einem großen Zelt auf der Betonplatte präsentierte sich die Serie im Fahrerlager sehr einladend und die eindrucksvolle Sammlung von historischen Formel Vau- und Super Vau-Rennfahrzeugen zog während des gesamten Wochenendes viele Besucher und Gäste an. Wieder waren es fünf neue Aktive, die erstmalig am Start standen. Die erfolgreiche Serie hat weiter stetigen Zuwachs.

Das erste, noch gemeinsam ausgetragene freie Training wurde am Freitagnachmittag bereits nach wenigen Minuten abgebrochen. Und damit auch die gesamte Veranstaltung des Tages. Im kurz zuvor ausgetragenen Trainingslauf der Triumph Competition war es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Der 69-jährige schottische Rennfahrer Dr. Albert Fleming hatte sich wegen eines technischen Defektes mehrfach überschlagen und war kurz darauf noch an der Strecke verstorben. Die Historische Formel Vau Europa e.V. drückt den Angehörigen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

Nachdenklich gingen die Aktiven am Samstag dann in die getrennten Qualifyings ihrer Startgruppen, in die das Feld ja vor allem aus Sicherheitsgründen aufgeteilt wurde, um Überrundungsvorgänge wegen der großen Leistungs- und Geschwindigkeitsunterschiede zu minimieren. Das erstmals erprobte neue Format führte zu einer Erhöhung der Fahrfreude durch „ungestörtes“ und freies Fahren und wurde von den Aktiven einhellig gelobt. Die Historische Formel Vau Europa wird es bei stark besetzen Veranstaltungen deshalb künftig weiter beibehalten.

Ganz vorne in der Startaufstellung der „Formel Vau“ stand Mark Spanbroek (NL) im Kaimann der Klasse 3 vor dem jungen Robin Kluth (Hick, Klasse 2), Wendelin Egger (Kaimann, Klasse 3), Ingolf Sieber (Fuchs, Klasse 3) und Andreas Dumm (MoTuL, Klasse 3). Schnellster der „Einser“, also der ganz frühen Fahrzeuge der Klasse 1 war Christian Seinecke (Apal) auf P 14, gefolgt von Christoph Wohn im Autodynamics.

Im Zeittraining der Formel Super Vau war Rüdiger Mager im Lola der schnellste vor Wolfgang Götz im Veemax, beide Klasse 5. Schnellster luftgekühlter war Markus Huber, Sohn des Formel Vau Europameisters von 1967, Günther Huber, im Kaimann (Klasse 4) auf P 3, gefolgt vom Schweizer Max Kohler (Ralt RT 5, Klasse 5), der sein Debüt in der Serie feierte und Joe Weltzel im ersten modernen Formel Vau auf P 5.

Die Gleichmäßigkeitsläufe der FV-Gp, die ja nicht der Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten dienen, werden aus Sicherheitsgründen nach gefahrenen Trainingszeiten gestartet.

In den beiden Wertungsläufe, die von den Aktiven höchst diszipliniert ohne Zwischenfälle und absolviert wurden, kam es zu folgenden Ergebnissen der anspruchsvollen Gleichmäßigkeitswertung, die sich aus den drei Runden mit den geringsten Abweichungen zur Referenzrunde ergeben.

Tageswertung

1. Lauf

Klasse 1:

1. Thomas Keßler, Beach MK 5 (D)

2. Manfred Nord, Beach MK 5 (D)

3. Christian Seinecke, Apal (D)

Klasse 2:

1. Ralf Hartmann, Kaimann (D)

2. Robert Auer, Austro Vau (A)

3. Peter Ramann, Fuchs (D)

Klasse 3:

1. Olaf Immler, MoTuL-Orion (D)

2. Gerd Hinz, MoTuL (D)

3. Wendelin Egger, Kaimann (D)

Klasse 4:

1. Thomas Schmidt, Royale RP 9 (D)

2. Fred Hoenle, Kaimann (D)

3. Siegfried Fischer, Lola (D)

Klasse 5:

1. Ulrich Kabel, Chevron B 50 (D)

2. Max Kohler, Ralt RT 5 (CH)

3. Wolfgang Götz, Veemax (D)

Klasse 7:

1. Karl Eugen Maag, Mega LCR (D)

2. Manfred Benninger, Mega V 3 (D)

3. Franz Kapeller, DRM PRT (A)

Gesamtergebnis Lauf 1:

1. Karl Eugen Maag, Mega LCR (Klasse 7)

2. Thomas Keßler, Beach MK 5 (Klasse 1)

3. Ralf Hartmann, Kaimann (Klasse 2)

 

2. Lauf

Klasse 1:

1. Thomas Keßler, Beach MK 5 (D)

2. Christian Seinecke, Apal (D)

3. Manfred Nord, Beach MK 5 (D)

Klasse 2:

1. Robert Waschak, Austro Vau (A)

2. Thomas Ernst, RPB (D)

3. Robert Auer, Austro Vau (A)

Klasse 3:

1. Wendelin Egger, Kaimann (D)

2. Siegfried Filthaut, Pichl (D)

3. Gerd Hinz, MoTuL (D)

Klasse 4:

1. Markus Huber, Kaimann (A)

2. Günther Filthaut, Lola (D)

3. Fred Hoenle, Kaimann (D)

Klasse 5:

1. Max Kohler, Ralt RT 5 (CH)

2. Wolfgang Götz, Veemax (D)

3. Ulrich Kabel, Chevron (D)

Klasse 7:

1. Franz Kapeller, DRM PRT (A)

2. Manfred Benninger, Mega V 3 (D)

3. Ralph Pütz, Tatuus RMS-Jet

Gesamtergebnis Lauf 2:

1. Franz Kapeller, DRM PRT (Klasse 7)

2. Manfred Benninger, Mega V 3 (Klasse 7)

3. Markus Huber, Kaimann (A)

Nach einem gelungenen Saisonauftakt freuen sich alle Aktiven auf eine weitere erfolgreiche Saison. Weiter geht’s Ende Mai/Anfang Juni am Nürburgring im Rahmen der Historic Trophy Nürburgring.

Frank Orthey

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR)


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