FV-Gp Austria-Finale am Red-Bull-Ring

Vau-Spiele in Spielberg

Sonniger Saisonabschluss am Red-Bull-Ring

Wie bereits am Salzburgring, verwöhnte die Sonne die Aktiven der FV-Gp-Austria zum Finale am Red-Bull-Ring. 25 Aktive waren in die Steiermark angereist. Mit der weitesten Anreise wie üblich der Finne Jukka Purunnen, der aus seinem Sommerlager in Amsterdam kam. Aber auch andere waren mit Anreisen von über 1000 Kilometern "gesegnet", z.B. aus Bad Oldesloe Tom Ernst oder Ulrich Sirp, der seinen wunderschönen schwarzen March 79V aus dem norddeutschen Verl gebracht hatte.

Entschädigt wurden alle, die den Weg nach Spielberg gefunden hatten durch eine für die Formel Vau sehr passende und interessante Strecke. Und natürlich von einer perfekten Anlage in einer atemberaubenden Landschaft.

Manchem blieb allerdings angesichts der drangvollen Enge im Fahrerlager erst mal der Atem weg. Aber nach geduldigem Sortieren hatten alle ihren Platz gefunden und gingen in die Zeittrainings.

Ganz vorne balgten sich die schnellen Klasse 4 - 7 Autos um die vorderen Plätze der Startaufstellung für die Gleichmäßigkeitsläufe. Letztlich hatte Joe Welzel im modernen Vau die Nase vorn vor dem Eidgenossen Max Kohler im Ralt, der noch das freie Training dominiert hatte. Allerdings muste Max nach dem Qualifying wegen eines sich anbahnenden Motorschadens zusammenpacken. Dies Schicksal hatte zuvor bereits Joachim Ohlinger im Tasco ereilt, der wegen Getriebeproblemen vorzeitig nach Hause fahren musste ohne in die Wertung gegangen zu sein. Dritter wurde Tom Ernst, der immer besser mit dem neuen Lola Super Vau zurecht kommt vor Markus Huber im Kaimann, wie immer betreut durch Vater und V-Europameister Günther Huber. Der Austro-Schweizer Georg Woeber folgte auf P 5, hinter ihm dann Sirp im Klasse 5-March gefolgt von Prof. Dr. Ralph Pütz im modernen Tatuus. Auf Platz 9 Youngster Robin Kluth im ersten Klasse 2-Auto. Die Top-Ten rundete Karl Holzinger im "Werks-Kaimann" ab. Für ihn sollte es in den Gleichmäßigkeitsläufen dann ein erfolgreiches Wochenende werden. Den Master Kurt Bergmann, der sich wie immer selbst um das Auto kümmerte, hat es gefreut!

Das Geschehen auf der Strecke war von keinerlei Zwischenfällen getrübt und so konnten alle ihre Runden in den üblichen Spielgruppen drehen und ihren Spaß genießen.

Am besten gelang die Gleichmäßigkeit im ersten Lauf Rückkehrer Ingolf Sieber im Zweivergaser-Fuchs der Klasse 3 vor Karl Kolzinger und Leo Sommer (beide Klasse 4). Die Klassensiege gingen an Robert Auer (Austro Vau, Klasse 2), Ingolf Sieber (Klasse 3), Karl Holzinger (Kaimann, Klasse 4), Uli Sirp (March, Klasse 5) und den jugendlichen Serien-Senior Manfred Benninger (Klasse 7). Manfred steht mit seinen 81 Jahren bereits als Meister der FV-Gp D fest. Und soviel sei verraten: nach dem Finale am Red Bull-Ring sind die beiden FV-Gp-Meister 162 Jahre jung ...

Im zweiten Lauf holte sich "Professore" Ralf Pütz erstmalig einen Laufsieg in seinem Tatuus (Klasse 7) vor dem Salzburger Robert Auer (Klasse 2) und Manfred Benninger (Mega, Klasse 7). Die Klassensiege gingen in der Klasse 2 an Robert Auer, die Zweivergaserklasse 3 holte sich diesmal Wendelin Egger im Kaimann. Kaimann-Werkspilot Karl Holzinger siegte bei den luftgekühlten Super Vaus der Klasse 4, Uli Sirp war zu seinem großen Bedauern konkurrenzloser Sieger der Klasse 5 und Ralph Pütz hieß auch der Klassensieger bei den "Modernen".

Ein tolles FV-Gp-Wochenende ging mit der Siegerehrung am Sonntagvormittag zu Ende, sodass auch die weit angereisten Aktiven noch Chancen hatten vor dem Beginn der neuen Arbeitswoche nach Hause zu kommen. 

Zurück blieb der Vorstand des Vereins, der sich von tollen Blicken auf Anlage und Landschaft bei der Vorstandssitzung inspirieren ließ. Saisonplanung 2015 ist angesagt - wie immer eine terminlich knifflige Angelegenheit. Allerdings mit einigen sehr verlockenden Aussichten.

Zudem will die nun für die FV-Gp anstehende Beantragung einer internationalen FIA-Serie vorbereitet sein. Abgabetermin ist bereits kommende Woche, sodass die Serienzukunft hoffentlich bald gesichert sein wird.

Und da immer noch gilt "nach dem Lauf ist vor dem Lauf", steigt bereits am 09. und 10.10. in Hockenheim der erste Lauf der neuen Goldpokal-Serie 2014 - 2016, womit "50 Jahre Formel Vau in Europa" angemessen auf den Strecken gefeiert wird.

Und klar, auch dort gilt wieder uneingeschränkt: "born to be Vee!"

Frank Orthey

Alle Ergebnisse hier.

Video hier (Mitfahrt bei Markus Huber)

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

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