Saisonbericht Formel Vau 2016

 

Erfolgreiche Formel Vau-Saison 2016

Robin Kluth wird Meister

Eine rundum gelungene Saison 2016 ging Ende September am Salzburgring für die Formel Vau zu Ende. Rückblende: Es war die dritte Jubiläumssaison anlässlich der 50-Jahres-Jubiläen (2014 – 2016) der einst weltweit größten Nachwuchsrennserie. Wobei es mit den Vau-Jubiläumsfestivitäten eigentlich bereits im Januar 2013 in Daytona im Rahmenprogramm der legendären Rolex 24h von Daytona begonnen hatte, wo die Historische Formel Vau Europa beim großen US-Vee-Jubiläumsevent von Volkswagen Motorsport mit 12 Autos dabei sein durfte. Hierzulande wurden 2014 die ersten Autos in Europa (1964) gefeiert, 1965 gab es das erste Rennen am Norisring – 2015 war der Verein im Rahmen der DTM dort wieder zu Gast. 1966 gab es die ersten Serien in Europa. Viel zu feiern – und viel zu fahren. Auch im Jahre 2016. Neben den acht Läufen der internationalen Serie „Formel Vau“, am Nürburgring zusätzlich garniert mit einer Nordschleifen-Demonstration, gab es den 50-Jahre Jubiläumsauftritt in Österreich im Rahmen der Truck-EM mit großem Legendentreffen, den ersten Test- und Familientag mit Jugend-Fahrerlehrgang in Chambley (F), die Formel-Vau-Demonstration in Le Mans (F) verbunden mit dem „Formel-Vau-Sommermärchen“ mit Formula Vee-Gästen aus Südafrika und die Goldpokal-Finalläufe der 50-Jahres-Jubiläumsserie (2014 – 2016) im holländischen Zandvoort. Die Serie gastierte bei der Bosch Hockenheim Historic, am Nürburgring bei der Historic Trophy, in Zolder und am Salzburgring.

Test- und Familientag in Chambley: Die Vau-Jugend kommt!

Ein besonderes Highlight war der erstmals durchgeführte Test- und Familientag mit Jugendfahrerlehrgang. Einen ganzen Tag testen nach Belieben – und dabei die Formel Vau-Familien-Kultur genießen. Das war die Idee. Am 21. Mai war es soweit. Auf der sehr schön gelegenen und anspruchsvollen 3,3 km langen Strecke in Chambley in der Nähe von Metz (F) hatten die Aktiven der Historischen Formel Vau Europa den ganzen Tag Gelegenheit, ihre Autos zu testen und einzustellen. Projektleiter war der neue Vorstand für Social Media und Nachwuchsarbeit, Benjamin Havermans aus Luxemburg, der einen perfekten Rahmen für das Vorhaben schuf. Nebst einladender sonniger Witterungsbedingungen. Der Test- und Familientag bot auch allerbeste Voraussetzungen und Bedingungen für den Formel-Vau-Fahrerlehrgang, der im Rahmen der Jugendförderung der Historischen Formel Vau Europa durchgeführt wurde. 10 junge Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Lehrgang teil, der von Dr. Tom Eder und Patrick Havermans, beide Clubmitglieder mit jahrzehntelanger Erfahrung im Formel Vau, geleitet wurde. Nach einem ausgiebigen Theorieteil war das Fahren hinter einem Führungsfahrzeug angesagt. Dem folgte eine umfassende Streckenbegehung - bevor es dann ins Fahren unter Beobachtung und mit Feedback ging. Ein anstrengendes und anspruchsvolles Programm für die zehn jugendlichen Vau-Nachwuchs-PilotInnen. Sie bewältigten alle Programmteile mit großem Interesse und spür- und sichtbarer Begeisterung. Und bei allen war das Grinsen am Ende so breit, dass es kaum gelang, den Helm wieder abzunehmen. Die Begeisterung übertrug sich auch auf die stolzen Eltern und die interessierte Zuschauerschar aus der Formel-Vau-Familie. Einige "Fans" wirkten dann allerdings auch etwas nachdenklich, als die Vorbeifahrten schneller und die Linien immer sauberer wurden. Da entwickelt sich ein wahrer Vau-Talentschuppen, der bald für ernsthafte Konkurrenz der etablierten Serienpiloten sorgen wird.

Die Serie

Die Formel Vau ist eine internationale Serie, "sanctioned by the FIA" und fährt ihre Läufe im Gleichmäßigkeitsmodus. Das bedeutet, dass in den Wertungsläufen die schnellste Runde des jeweiligen Fahrers zur Referenzrunde wird. In die Wertung gehen die drei Runden mit der geringsten Differenz dazu ein. Zudem muss der Fahrer die Zielflagge auf der Strecke sehen. Dies ermöglicht es Fahrerinnen und Fahrern aller Klassen, auch um den Gesamtsieg zu fahren. Die Formel-Vau-Serie zeigte im zurückliegenden Jahr neben vollen Feldern bei allen Veranstaltungen anspruchsvollen Gleichmäßigkeitssport verbunden mit der geschätzten familiären Atmosphäre in den Fahrerlagern. Im zweiten Jahr als internationale Serie bietet die Formel Vau eine einzigartige Kombination aus original und qualitätsvoll aufgebauten Fahrzeugen aller Formel-Vau-Epochen, spannendem sportlichen Wettkampf, ausgewählten attraktiven Strecken und einem fairen und freundschaftlichen Miteinander. Zahlenmäßig gesehen wächst und gedeiht die Serie weiter: Insgesamt 84 Starter (Vorjahr 77) und 47,5 Nennungen im Durchschnitt (Vorjahr 40) in den Läufen der Serie und beim Goldpokal stehen für den erfreulichen Trend der Formel Vau.

Hockenheim: „Feuchtfröhlicher“ Saisonauftakt

Bei der Bosch Hockenheim Historic startete die Formel Vau 2016 mit einem Rekordstarterfeld in die neue Saison. Das mit Formel Vau- und Super Vau-Rennfahrzeugen gefüllte Motodrom erzeugte bei den Zuschauern Gänsehautfeeling. Die Aktiven hatten unterdessen mehr mit Wassereinbrüchen und auch sonst alle Hände voll zu tun. Drei der vier Sessions waren verregnet - zum Teil stark. Durch die aufmerksame und umsichtige Fahrweise gab es kaum Zwischenfälle. Bei zwei Unfällen wurden zwei Autos beschädigt, die Fahrer wurden ärztlich untersucht, waren aber beide wohlauf.
Der erste Laufsieg ging an Andreas Kohler. Er holte sich im Klasse 3-Karringer den Gesamtsieg vor dem Österreicher Robert Waschak im Austro Vau (Klasse 2) und Peter Kirchner im DRM (Klasse 7). Der zweite Lauf wurde nach zwei Einführungsrunden hinter dem Führungsfahrzeug bei sehr nassen Streckenbedingungen gestartet. Alles ging glimpflich aber ohne jegliche trockene Stellen auf der Strecke, an den Fahrzeugen und an den Fahrern von statten. Gefordert war große Fahrzeugbeherrschung und Zurückhaltung, um auf der Strecke - und nicht daneben - über die Runden zu kommen. Am gleichmäßigsten gelang dies dem Werksfahrer vom Team Wittkuhn, Marco Wittkuhn im Zweivergaser-Kaimann (Klasse 3) vor den "Klassenkameraden" Heiko Engelke im MoTuL und Volker Zielaskowski im Fuchs.
In Hockenheim erstmals erprobt und für gut befunden: die Fahrerlager-Whats-App-Gruppe der Formel-Vau-Leitung zur schnellen Information der Aktiven vor Ort.

Jubiläumsläufe am Red Bull-Ring: Legendär!

1966 ging die Formel Vau in Österreich erstmals als offizielle Serie an den Start. Als „Internationaler Cup-Bewerb der Formula Vee 1966 um den Goldenen Pokal der Fa. Porsche Konstruktionen“ war sie vom Österreichischen Automobilsport-Club (ÖASC) sogar international ausgeschrieben. Michael Walleczek wurde damals erster Europameister vor Günther Huber, der 1967 siegte. Beim großen Österreich-Jubiläum der Formel Vau im Rahmen der Truck Race Trophy am Red Bull-Ring trafen sie sich wieder. Und zwar auch auf der Strecke. Michael Walleczek saß nach 50 Jahren tatsächlich erstmalig wieder im Austro Vau, Huber war als regelmäßiger Starter im Kaimann Super Vau von Huber Racing unterwegs. Sie vertraten damit die klassischen Konstrukteurs-Rivalen in Österreich: hier die Austros von Porsche Salzburg, dort die Wiener Kaimänner. Natürlich auch vor Ort mit dabei: Kurt "Master" Bergmann, Kaimann-Begründer und Teamchef.
Aktiv auf der Strecke unterwegs war auch Juliane Distler (Hummelt), die erste Frau, die 1966 in der Formel Vau fuhr. Die Münchnerin steuerte in den sonntäglichen Regenläufen - wie einst - einen Autodynamics. Gemeinsam mit Peter Peter, Lothar Schörg, Fritz Böhler, Horst Miedaner und den heute noch aktiven "Legenden" der Historischen Formel Vau Europa gab es viel zu erzählen beim Legendendinner am Samstagabend in der Bulls Lane - mit Blick auf das Formel Vau Fahrerlager im eigens errichteten Präsentationszelt.
Auf der Strecke zeigten die 35 genannten Formel Vau und Super Vau-Rennfahrzeuge "die ganze Geschichte der Formel Vau". War es bei der Anreise am Donnerstag noch schneebedeckt in der Steiermark, so gab es am Freitag und Samstag sonnige Bedingungen für das aktive Treiben der größten und wildesten Rennserie aller Zeiten. Die Piloten zeigten auf dem 2,3 km kurzen Südkurs die ganze Dynamik der Formel Vau. Sonntag forderte dann heftiger Regen die Formel-Vau-FahrerInnen heraus. Der Jubiläumsstimmung konnte das keinen Abbruch tun.

Nürburgring: Klassisch!

Nachdem die Historische Formel Vau am Donnerstag das alte Fahrerlager am Nürburgring bezogen hatte, nahmen 51 Starter das Training zum 3. und 4. Lauf der diesjährigen internationalen Formel-Vau-Meisterschaft auf. In der stilechten Kulisse passte sogar das widrige und wechselhafte Wetter perfekt zum historischen Ambiente. Das Eifelwetter war am gesamten Wochenende „klassisch“. Wie die Formel Vau eben.
Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kam es im ersten Training auf rutschiger und verölter Fahrbahn in der Mercedes-Arena zu einem Unfall zwischen den Kaimännern von Marko Wittkuhn und Jens Böhmig. Die bei dem Ereignis machtlosen Fahrer blieben unversehrt, die Autos wurden allerdings nicht unerheblich beschädigt. Das gesamte Wochenende stellte für alle Aktiven der Serie witterungsbedingt eine Herausforderung an Um- und Rücksicht dar, die mit Bravour gemeistert wurde.
Am Samstagmittag durfte sich dann die Formel Vau auf der Nürburgring-Nordschleife zeigen. Dort wo sie in ihren Hochzeiten unglaubliche Schlachten mit bis zu 70 Fahrzeugen ablieferte. Unter großem Applaus von Streckenposten und Zuschauern kam bei fast 50 Teilnehmer bei der Präsentation hinter einem sehr langsam fahrenden Pacecar das alte Nordschleifenfeeling allerdings nicht wirklich auf. Eher war die Aufmerksamkeit auf die durch die langsame Geschwindigkeit bedingten Ziehharmonikaeffekte im Feld gerichtet. Die Bilder sprechen allerdings eine eigene, etwas andere und begeisterndere Sprache, zeigen sie doch wieder mal unglaublich viele Formel Vau und Super Vau-Rennfahrzeuge in der „grünen Hölle“. Deutlich wurde allerdings auch bei langsamer Fahrt, was die Protagonisten von damals auf der legendären Strecke geleistet haben. Und welche Risiken sie eingingen.
Auf der Grand-Prix-Strecke hatte am Ende des dynamischen Geschehens im ersten Wertungslauf Fred Hoenle in der Gesamtwertung die Nase seines Klasse 4-Kaimanns ganz vorne. Ergänzt wurde das Podium neben dem Ü-70-Racer aus Augsburg, der seit 1969 Formel Vau fährt, durch Youngster Nick Ohlinger (ebenfalls Kaimann, Klasse 3) und Andi Türk im Steck (ebenfalls Klasse 3).
Die Klassensiege gingen in der Klasse 1 (Frühe Einvergaser) an Frank Orthey (Autodynamics), in der Klasse 2 (Späte Einvergaser) an Robin Kluth (Hick), die Klasse 3 (Zweivergaser) gewann Nick Ohlinger (Kaimann), die Klasse 4 (Luftgekühlte Super Vau): Fred Hoenle (Kaimann), die Klasse 5 (Wassergekühlte Super Vau) Wolfgang Rafflenbeul (Royale) und in der Klasse 7 (Moderne Formel Vau) stand Joe Welzel (DRM) ganz oben am Podium.
Im zweiten Wertungslauf am Sonntagvormittag brachte das Wetter diejenigen Piloten, die sich für Slicks oder Regenreifen entscheiden mussten in arge Nöte. Viele setzen auf Regenreifen, was sich in der Vorstartaufstellung noch als sehr passend erwies. Die Strecke hatte allerdings überraschend guten Grip und trocknete dann rasch ab, was diejenigen Fahrer bestätigte, die auf „Sommerreifen“ – so die Sprachregelung einiger Aktiver – gesetzt hatten. „Winterreifen“ waren knapp dann doch nicht angesagt. Obwohl, bei den Temperaturen ;-)
Nach 30 anstrengenden Minuten hatte insgesamt Dirk Kornmeyer (Klasse 5) die March-Nase vorne vor Andreas Türk (Steck, Klasse 3) und Franz Kapeller (A, Kaimann, Klasse 4). Die Klassensiege gingen an Frank Orthey (Autodynamics), Tom Ernst (RPB), Andi Türk (Steck), Franz Kapeller (A, Kaimann), Dirk Kornmeyer (March) und Tom Eder (Tatuus).
Beim „Gesamt-Gesamtsieger“ aus der Addition beider Ergebnisse stockte Andreas Türk (Steck, Klasse 3) seine bereits beträchtliche Pokalsammlung vom Wochenende nochmals auf. Er siegte vor Franz Kapeller (A, Kaimann, Klasse 4) und Peter Hackner (Royale, Klasse 4). Damit war der Mann aus dem oberbayerischen Amerang auch Favorit für den Otto Mathé-Wanderpokal von Formel-Vau-Partner Mathé. Er ging als Führender nach Zolder, wo die Meisterschaft im September ihre Fortsetzung fand – und das Rennen um den Mathé-Pokal 2016 entschieden wurde.

 

Formel Vau-Sommermärchen: Zwischen Le Mans und Goldpokal in Zandvoort

Das „Formel-Vau-Sommermärchen 2016“ startete mit Präsentationsläufen in Le Mans. Am letzten Juliwochenende hatte die Historische Formel Vau Europa die einzigartige Gelegenheit, die ganze Geschichte der Formel Vau in Le Mans zu präsentieren. Samstags und Sonntag gab es im Rahmen des Super VW-Festivals je vier Präsentationsläufe a 25 Minuten. Viel Fahrzeit für die circa 30 Aktiven. 20 Fahrzeuge des starken Feldes stellte der Verein. Dazu kamen etwa 10 französische Formel Vau- und Super Vau-Rennfahrzeuge. Obwohl die Formula Vee in Frankreich nicht die Bedeutung erlangte wie in anderen europäischen Ländern, gab es sie eben doch. Mit interessanten Konstruktionen und einer sehr lebendigen Bergrennszene. Viele Autos sind erhalten, zum Teil original und zum Teil originalgetreu restauriert. Dank der französischen Clubmitglieder der HFVE Dominique Nussbaumer und Renaud Lechalier gedeiht jetzt eine historische Vau-Szene, die in Le Mans erstmalig ein deutliches Zeichen setzte. Mit dabei waren auch die zum Jubiläums-Sommermärchen eingeladenen Formula Vee-Freunde aus Südafrika. Sie nahmen die einzigartige Gelegenheit wahr und bewegten unterschiedliche Fahrzeuge vor legendärer Kulisse. In der Startaufstellung waren sie beim Grid-Walk viel angesprochene Gäste.
Nach einer gemeinsamen Urlaubstour von südafrikanischen, österreichischen und deutschen Vee-Freunden ging es dann zum krönenden Abschluss mit einem vollen historischen Formel Vau und Super Vau-Feld in die Dünen von Zandvoort. 41 Fahrzeuge und 43 Fahrer traten zum Goldpokal-Finale an. Damit wurde die Jubiläumsserie (2014 - 2016) abgeschlossen. Zudem gab es am Samstag noch einen zusätzlichen internationalen Lauf mit eigener Qualifikation und eigenständiger Wertung, also insgesamt 150 Minuten Fahrzeit auf der anspruchsvollen Dünenstrecke.
Das Geschehen auf der Strecke war - wie in der Formel Vau üblich - von sportlich disziplinierter Fahrweise gekennzeichnet. Und natürlich vom Bemühen um größtmögliche schnelle Gleichmäßigkeit. Denn es hatten noch einige Fahrer Chancen auf den attraktiven Gesamtsieg im Goldpokal. 2014 errang Thomas Keßler im Beach den Wanderpokal in Hockenheim, 2015 am Nürburgring war Günther Filthaut am Nürburgring im Kaimann erfolgreich.
Anspruchsvoll war der erste Goldpokallauf dann allerdings wegen eines Regenschauers, der für einige Ausrutscher sorgte. Die Zandvoort-Lösung heißt in solchen Fällen "Code 60" - eine flexible und pragmatische Alternative bei Einschränkungen auf der Strecke, die die Formel 1 als „virtuelles Safety-Car“ adaptiert hat.
Nach attraktiven Läufen freute sich der schnelle Zahnarzt Bernd Bretschneider (Merlin, Klasse 7) über den Gesamtsieg im Internationalen Jubiläums-Lauf. Die beiden Goldpokalläufe wurden in der Gesamtwertung dominiert wie selten zuvor in der Formel Vau. Unangefochten gingen sowohl die Gesamtwertung der beiden Läufe wie auch der Goldpokal 2016 an Mark Spanbroek (NL) im Kaimann (Klasse 3).
Einige holländische Legenden bereicherten das Geschehen im Fahrerlager und bei der Siegerehrung. Mit Jaap van Hoorn, Jelle Hingst und Leo Stenbergen waren insgesamt 6 holländische und zwei Formel-Vau-Europameister mit dabei. Die Pokale wurde von Sportwagenlegende Gjis van Lennep überreicht, der 1965 und 1966 seine große Karriere (zwei Le Mans-Siege) in Beach und Austro-Vaus startete. Gijs van Lennep ließ es sich nicht nehmen, die ein oder andere Geschichte aus den Anfangsjahren im Formel Vau zu erzählen - und setzte damit bei der Siegerehrung  interessante und lebendige geschichtliche Akzente. Ein krönender Abschluss der Serie zu den 50-Jahres-Jubiläen der Formel Vau in Europa.

Zolder: Mathé Pokal 2016 entschieden!

40 Nennungen hatte die „Formel Vau“ bei ihrer Premiere im belgischen Zolder zu verzeichnen. Auf Einladung von Ralph Monschauer von Motorsport-XL und unter der bewährten Rennleitung von Heinz Weber ging am Freitagvormittag ein schönes Formel Vau- und Super Vau-Feld bei besten Witterungsbedingungen ins freie Training auf der anspruchsvollen und selektiven Strecke. Schnelle Passagen wechseln mit Schikanen ab. Das forderte die Fahrer und belastete das Material. Folglich wurde im V-ahrerlager überdurchschnittlich viel geschraubt. Auch Schweißgeräte kamen da und dort zum Einsatz. Wir üblich unterstützten sich die Teams gegenseitig mit Wissen, Teilen und Taten.
Im Zeittraining ganz vorne Dirk Kornmeyer im wassergekühlten March 81V vor Rüdiger Mager im Lola (beide Klasse 5). Auf P 3 folgte Rob van Hoorn im ersten luftgekühlten Super Vau (Klasse 4). Beide mussten dann aber bald wegen Motorproblemen aufgeben und ließen ihre Startplätze leer. Rüddy sprach von einem „Sack Nüssen“ und vermutete einen Ventilschaden, Rob hatte der Öldruck verlassen. Vierter im Maco in der Premierensaison Detlef Creutz (Klasse 5). Der Goldpokalsieger aus Zandvoort Mark Spanbroek stellte den Zweivergaser-Kaimann (Klasse 3) eindrucksvoll auf P 5, Robin Kluth war als schnellster Einvergaser (Klasse 2) auf P 9 wieder mal in den Top-10 des Qualifyings. Schnellster „moderner“ Formel Vau (Klasse 7) war Manfred Benninger („Ü-80-Racing“) auf P 7, Frank Orthey führte die ganz frühe Klasse 1 auf P 28 an.
Samstagmorgen ging es in den ersten Wertungslauf auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke. In sauberer Startaufstellung wurde das Feld wie üblich im rollenden Start auf die Strecke geschickt. Bis einschließlich erster Kurve unter gelb. Erst danach darf überholt werden. Manfred Nord siegte in der Klasse 1, der wie immer beherzt fahrende Robin Kluth holte im Hick die Klasse 2, Günther Filthaut hieß der Zweivergaser-Sieger der Klasse 3, die luftgekühlte Super Vau gewann Thomas Schmidt im Royale (Klasse 4), bester „Wassergekühlter“ war Detlef Creutz im Maco und die moderne Wertung der Klasse 7 ging an den von ganz hinten losgefahrenen Joe Welzel. Gesamtsieger des ersten Laufes wurde Robin Kluth im Hick (Klasse 2).
Am späten Nachmittag folgte dann Lauf 2. Nach einem wiederum problemlosen Lauf wiederholte Manfred Nord im Beach seinen Klasse 1 Sieg vom Vormittag, in der späten Einvergaser Klasse 2 war es diesmal der Finne Jukka Puurunen (Veemax), der ganz oben auf dem Podium stand. Mark Spanbroek (NL) gewann im Kaimann die Klasse 3 und der Schweizer Christoph Hasler im Lola die Klasse 4 der luftgekühlten Super Vaus. Klasse 5 holte sich diesmal Winfried Kornmeyer im March und „Ü-80-Racer“ Manfred Benninger sicherte sich Platz 1 in der Klasse 7 – obwohl seit dem freien Training zwangsweise ohne vorderen Stabi unterwegs. Gesamtsieger des zweiten Laufes wurde Mark Spanbroek (NL, Kaimann, Klasse 3).
Der 2016 im zweiten Jahr ausgefahrene Otto-Mathé-Wanderpokal, der von Formel-Vau-Sponsor Mathé ausgeschrieben wird, wurde aus der Kombination der beiden Nürburgring-Läufe und derjenigen aus Zolder ermittelt. Der Mann, der am Nürburgring fast alles abgeräumt hatte, behielt auch nach Zolder die Nase vorne: Andreas Türk aus dem oberbayerischen Amerang (Steck, Klasse 3) nahm den eindrucksvollen Pokal für ein Jahr mit nach Hause.

Salzburgring: Finale und Heinz-Fuchs-Pokal 2016

41 Nennungen gab es für die „Formel Vau“ beim Saisonfinale der diesjährigen Formel Vau am Salzburgring. Nach dem Schnürlregen-Wochenende 2015 machte dieses Mal das Kaiserwetter seinem Namen alle Ehre und sorgte für einen runden und durchgehend sonnigen Saisonabschluss.
Im ersten Wertungslauf am Samstagnachmittag gab es einige technisch bedingte Ausfälle und als Folge einen Abbruch mit der roten Flagge, der laut Reglement statt der Zielflagge den Lauf beendete. Gesamtsieger wurde Manfred Benninger (Ü 80-Racing, MEGA, Klasse 7) vor Lokalmatador Thomas Matzelberger (Austro Vau, Klasse 2) und Wendelin Egger (Zöllner-Kaimann, Klasse 3). Die Klassensiege gingen an Manfred Nord (D, Beach, Klasse 1), Thomas Matzelberger (A, Austro Vau, Klasse 2), Wendelin Egger (D, Zöllner-Kaimann, Klasse 3), Christoph Hasler (CH, Lola, Klasse 4), Wolfgang Rafflenbeul (D, Royale, Klasse 5) und Manfred Benninger (D, MEGA, Klasse 7).
Für eine schöne Überraschung sorgte der ONS-Pokalsieger von 1976, Rudi Niggemeier, als er als zweiter auf das Klasse 3 Podium gebeten wurde. Er hatte den Original-Pokal von 1976 aufgearbeitet und überreichte ihn an den Besitzer „seines“ Kaimann Alfred Przihoda. „Der Pokal gehört einfach zu diesem Auto“, so Niggemeier mit einem großen Dankeschön an „Alfi“.
Der zweite Lauf am Sonntagvormittag verlief ohne Zwischenfälle und mit der üblichen Dynamik, die auch daraus entsteht, dass Fahrzeuge aus 6 Klassen gemeinsam auf der Strecke sind: vom frühen Klasse 1 Fahrzeug mit knapp 50 PS bis zum wassergekühlten Klasse 5-Renner mit ca. 200 PS. Das stellt hohe Anforderungen an die Fahrer. Insbesondere bei Überrundungsvorgängen am Ende der „Gegengeraden“ und in der Fahrerlagerkurve, wo die Höchstgeschwindigkeit bis zu 50 km/h differiert. In der Formel Vau gilt: das langsamere Fahrzeug hält konsequent die (Ideal-) Linie, der Überholende trägt die Verantwortung für den Überholvorgang und das Überholen erfolgt im Einvernehmen.
Gesamtsieger des zweiten Laufes wurde Max Kohler (CH, Ralt, Klasse 5) vor Wendelin Egger (D, Zöllner-Kaimann, Klasse 3) und Manfred Nord (D, Beach, Klasse 1). Die Klassensiege gingen an Manfred Nord (D, Beach, Klasse 1), Thomas Matzelberger (A, Austro Vau, Klasse 2), Wendelin Egger (D, Zöllner-Kaimann, Klasse 3), Rob van Hoorn (NL, Kaimann, Klasse 4), Max Kohler (CH, Ralt, Klasse 5) und Senior Manfred Benninger (D, MEGA, Klasse 7). Mit 83 zeigt Manfred regelmäßig, wie jung Motorsport halten kann. Man muss nur jahrzehntelang in der Formel Vau aktiv sein. Das scheint ein Erfolgsrezept.
Der Heinz-Fuchs-Wanderpokal wurde dem Verein anlässlich der Sonderausstellung im Technikmuseum Sinsheim 2009 vom genialen Formel Vau Konstrukteur aus Rutesheim gestiftet. Fuchs verstarb 2012. Seither wird der Pokal jährlich ausgefahren. 2015 hatte Joe Welzel den Wanderpokal errungen. Heuer ging der von Heinz Fuchs selbst gestaltete Pokal nach dem Zusammenaddieren aller Strafpunkte an Wendelin Egger im Kaimann. Mit auf dem Siegerfoto natürlich der „Master“ aus Wien, Kurt Bergmann (87)!
Im Rahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung wurden am Salzburgring zum zweiten Male in diesem Jahr (freiwillige) Hubraumkontrollen durch den TK angeboten. Vier Einvergaser-Fahrzeuge wurden überprüft und für reglementskonform befunden.

Die Meister

Gesamtsieger der Formel Vau 2016 wurde Robin Kluth (Klasse 2, 417 Punkte) im Hick, vor Wendelin Egger (Zöllner-Kaimann, Klasse 3, 380 Punkte) und dem Österreicher Franz Kapeller (Olympic, Klasse 2 und Kaimann Klasse 4, 344 Punkte). Klassensieger wurden Sarah Havermans aus Luxemburg im Apal, Robin Kluth, Wendelin Egger, der Schweizer Christoph Hasler (Fuchs), Wolfgang Rafflenbeul (Royale) und Tom Eder (Tatus, RMS-Jet). Der 31-jährige Karlsruher Kluth zeigte dabei in überzeugender Manier, wie ein Einvergaser-Formel-Vau gleichmäßig schnell bewegt werden kann. Regelmäßig war er in den Zeittrainings unter den ersten 10 zu finden und tummelte sich oft mit Fahrzeugen der Super Vau auf den Strecken. Besonders eindrucksvoll dabei, wie es ihm gelang, seine exzellente Kurvenperformance Runde für Runde zu wiederholen.
Mit Robin Kluth wird ein Aktiver der nachrückenden Formel-Vau-Generation Meister. Für diese Generation steht auch die Klasse 1-Meisterin Sarah Havermans aus der großen Luxemburger Formel-Vau-Familie mit gerade mal Anfang 20. Sie verwies die noch jüngere Schweizerin Fiona Hasler, die in einem Ex-Helmut Bross Fuchs-Super Vau unterwegs ist, in der Damenwertung auf Platz 2.
In der über drei Jahre 2014 – 2016 ausgefahrenen Jubiläumsserie, dem „Goldpokal“ siegte Günther Filthaut (Kaimann, Klasse 3) vor Axel Cordt (Autodynamics-Caldwell, Klasse 2) und Stephan Gremler (RPB, Klasse 2).
Damit endeten auch die Aktivitäten zum 50-jährigen Jubiläum der Formel Vau in Europa, die über drei Jahre (2014 – 2016) angelegt waren. Krönender und bleibender Abschluss wird das im Dezember erscheinende große Formel Vau-Buch, das im View-Verlag erscheint.
Und weil nach der Saison vor der Saison ist, gibt es bereits den Kalender 2017 mit vielen Highlights: nach dem Prolog beim Test- und Familientag in Chambley geht es nach Hockenheim, auf die legendäre Strecke in Spa, zum Sachsenring, zur „Stunde der Formel Vau“, einem neuen Formel-Vau-Langstreckenformat in die Dünen nach Zandvoort, ins belgische Zolder und abschließend zum Finale ins Salzburger Land!
Wieder mit viel born to be Vee-Geist, versteht sich.

Aller Ergebnisse unter www.formel-vau.eu

Text: Frank Orthey
Fotos: Agentur Autosport.at, Astrid Orthey, Ruben van Hoorn


FV-Gp 2014: Saisonbericht eines Neueinsteigers

Erste technische Abnahme im April in Hockenheim
Erster Vorstart
Erstmalig: Mittendrin statt nur dabei
Erfolg in Zandvoort

Mein erstes Jahr in der Formel Vau!

Von Stephan Gremler

Ich habe im Laufe der letzten 30 Jahre, in denen ich mich für historische Automobile und Motorräder interessierte, sicher schon einiges über die Formel Vau in der einschlägigen Presse gelesen und an den Rennstrecken gesehen. Besonders fasziniert hat mich dann aber die von Volkswagen Motorsport initiierte Aktion „50 Jahre Formel Vau in Daytona, USA“ Anfang 2013. Für Volkswagen bedeutet diese Veranstaltung den Ursprung einer bis heute andauernden erfolgreichen Motorsport-Tradition. Tolle Berichte, tolle Fotos. Beneidenswert, wer dabei sein konnte. Aber für mich? Nee, danke. Zu teuer, zu kompliziert, zu weit, zu gefährlich. Da schraube ich lieber weiter an meinen Straßenautos.

Im Juli 2013 verkaufe ich recht spontan meinen wunderschönen Triumph GT6 und habe plötzlich eine leere Garage. Ein Käfer soll es werden, am liebsten ein Cabrio für entspannte Touren an sonnigen Sonntagen. Die Suche beginnt: einschlägigen Portale werden durchsucht, Preise verglichen, Besichtigungstermine gemacht. Zu blöde ist allerdings, dass auf einer bekannten Versteigerungsplattform immer wieder dieser Formel Vau auftaucht, immer zwischen den Käfer Angeboten. Ein schwedischer RPB. Woche für Woche wird das tolle Teil nicht versteigert und weckt damit immer mehr mein Interesse. Der Preis fällt, der Text des Anbieters ist blumig; ich lese das Angebot bestimmt fünfzigmal und sehe mir die professionellen Bilder an. Dann der Entschluss: Wenn der Preis auf mein persönliches Limit für dieses Spielzeug sinkt, steige ich ein. Keine Vorabbesichtigung, kein Vorabtelefonat, keine weitere Recherche! Hier die notwendige Warnung! Bitte nicht nachmachen, das geht bestimmt in die Hose. Am Sonntag den 28.07.2013 um 14:28 Uhr während einer Formel 1 Übertragung haue ich mein Limit ins Netz, eine Minute später bin ich der Höchstbietende. MIST! Am 29.07. wird Urlaub genommen, ein Hänger geliehen und es geht auf die Reise zum Verkäufer. Dabei ist mein Sohn Jannis, der am gleichen Tag Geburtstag hat. Die Beschreibungen aus dem Netz erweisen sich als „optimistisch“. Dennoch, nichts was nicht zu bewältigen wäre. Ist doch nur VW Technik aus den 60igern. Und eigentlich will ich ja nur spielen.
Plötzlich steht nun ein echter Rennwagen in der Garage.

Gesamter Bericht hier.

FV-Gp-Saisonbericht 2013

In der Steilkurve von Daytona (Foto: Volkswagen Motorsport)
Volles Feld am Salzburgring (Foto: Josef Mayrhofer)

Wie kann preisgünstiger Motorsport mit Monoposto-Rennwagen möglich werden?

Als Antwort auf diese Frage entstand in den 1960-er Jahren in den USA die „Formula Vee“. Das zufällige Zusammentreffen des deutschen Josef Hoppen und des Amerikaners Hubert L. Brundage 1957 in Florida führte 1959 zum „Brundage Formel Junior“, der dann als Auftragsarbeit in Italien als „Nardi“ realisiert wurde - mit dem schon erkennbaren Formel Vau-Konzept. 1963 fand die erste US-Formula-Vee-Meisterschaft statt. Begeistert von der amerikanischen Idee und mit Unterstützung des damaligen US-VW Chefs Dr. Carl Hahn nahmen Ferry Porsche und der damalige Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein 1965 die Vision einer europäischen Einsteigerrennserie nebst 10 Formel Vau-Fahrzeugen aus den USA mit nach Deutschland und schickten diese auf Promotion-Tour. Der Rest ist Geschichte: Es entstand die größte Nachwuchsrennserie, die es weltweit jemals gegeben hat. Riesige Starterfelder mit bis zu 70 Fahrzeugen stürzten sich in haarsträubende Schlachten. „Lebe wild und gefährlich“ – so benennt der Journalist Rainer Braun, selbst erfolgreicher Formel Vau-Pilot der ersten Stunde den Slogan der „wildesten Rennserie aller Zeiten“.

Als die Käfertechnik an ihre Grenzen geriet, wurde die Formel Super Vau etabliert, deren Idee wiederum aus den USA kam: quasi ein Formel 3-Rennwagen mit einem 1600er VW-„Typ 4“-Motors. Ab 1971 fighteten hier die kommenden Stars, u.a. die Weltmeister Niki Lauda, Emerson Fittipaldi, Nelson Piquet und Keke Rosberg oder der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk um größere Aufgaben.

Heute kümmert sich die Historische Formel Vau Europa e.V. um die Bewahrung und Fortführung dieser Erfolgsgeschichte. Die Rennfahrzeuge werden nach den zeitgenössischen Reglements in Verbindung mit dem Anhang K des Internationalen Sportgesetzes eingesetzt und europaweit in Gleichmäßigkeitsläufen der FV-Gp-Serien präsentiert. Rund 220 Mitglieder aus 11 Ländern verfügen aktuell über gut 100 Formel Vau und Super Vau-Rennfahrzeuge. Die Starterzahlen auf namhaften europäischen Rennstrecken liegen zwischen 25 und 55 Fahrzeugen.

Dabei wird die ganze Geschichte der Formel Vau präsentiert: Von den frühen Einvergaserfahrzeugen aus den 1960-er Jahren (Klassen 1 und 2), den Zweivergaserfahrzeugen (Klasse 3), über die luft- und wassergekühlten Super Vaus (Klassen 4 und 5) erstreckt sich das Spektrum der gezeigten Rennwagen bis zu den „modernen“ Formel Vaus (Klassen 6 und 7), wie sie noch bis 2010 in einer aktueller Serie eingesetzt wurden. Nun runden sie als Gastklasse das historische Feld ab. Das ermöglicht es „die ganze Geschichte der Formel Vau“ in einem Feld zu zeigen – weltweit einzigartig!

Die FV-Gp wurde 2013 in zwei nationalen Clubsportmeisterschaften ausgefahren: Die FV-Gp-Deutschland als DMV Meisterschaft mit Läufen in Hockenheim (zweimal), dem Nürburgring und in Zandvoort. Unter der Sporthoheit der OSK in Wien wurde eine österreichische FV-Gp-Austria-Meisterschaft ausgefahren: am Red Bull-Ring und am Salzburgring gingen die Vau-Boliden im Rahmen der Veranstaltungen des Histo Cup Austria auf ihre anspruchsvollen Gleichmäßigkeitsprüfungen. Es war die erfolgreichste Saison der Historischen Formel Vau bislang überhaupt. Insgesamt 78 Starter gingen auf die Pisten bei beiden Serien, durchschnittlich waren es 39 Fahrerinnen und Fahrer, die am Start standen!

Gesamter Saisonbericht hier.

FV-Gp-Saisonbericht 2012

Tolles Feld
Tolle Truppe

Die Historische Formel Vau Europa ist die Gemeinschaft der Formel Vau und Super Vau-FahrerInnen in Europa. Der gemeinnützige Verein mit aktuell ca. 210 Mitgliedern aus 11 Ländern pflegt und bewahrt Geschichte und Technik dieser Erfolgsstory. Die Starterzahlen liegen zwischen 20 und 50 Fahrzeugen. Insgesamt befinden sich aktuell ca. 100 rennfertige Fahrzeuge im Besitz der Clubmitglieder. Durchschnittlich starteten in der Saison 26 Formel Vau und Super Vau-Piloten bei den Läufen, insgesamt fuhren übers gesamte Jahr 61 FahrerInnen in die Punktewertung.

Das anspruchsvolle Gleichmäßigkeitsformat der Historischen Formel Vau Europa e.V. war 2012 wieder in zwei offiziellen Clubsportserien als FV-Gp (Formel Vau Gleichmäßigkeitsprüfung) vertreten: die österreichischen und holländischen Läufe werden unter Österreichischer OSK-Flagge gefahren, die deutschen unter dem Dach des Deutschen Motorsport Verbandes (DMV). Zwischen März und Oktober treffen sich die aktiven Formel-Vau- und Super-Vau-FahrerInnen an 6 Wochenenden auf namhaften europäischen Rennstrecken: am Red-Bull-Ring (A), in Zandvoort (NL), in Hockenheim, in Oschersleben, auf dem Salzburgring (A) und dem Nürburgring.

Das anspruchsvolle Gleichmäßigkeitsformat der FV-Gp ermöglicht es allen Aktiven, die Rennfahrzeuge ihrer Motivation, ihren Ambitionen und ihren Fähigkeiten angemessen zu bewegen.

Gesamter Saisonbericht hier.

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Die Historische Formel Vau ist eine Serie im Rahmen der

Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR)


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Das Quartett ist zum Preis von 8 Euro inklusive Versand erhältlich. Zwei Quartetts zum Sonderpreis von 14 Euro (inkl. Versand).

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